Blaues Vintagefahrrad vor einem Blumenkasten eines Geschäfts

Was sind die E-Bike-Schwachstellen?

Wie du dich vor Problemen beim Elektrofahrrad schĂĽtzen kannst

Stell dir vor, du fährst mit deinem Dienstrad voller Elan zur Arbeit – und dann hat dein geliebtes E-Bike eine Panne: Der E Bike Motor geht nicht mehr. Mit der guten Laune ist es jetzt erst einmal vorbei. Dazu schwirren dir tausend Fragen durch den Kopf: Wie geht es jetzt weiter? Was kostet mich die Reparatur? Logisch – in diese Situation möchte niemand geraten. Bei E-Bikes hört man jedoch häufiger von Problemen. Wir gehen der Frage nach: Was steckt hinter den E-Bike-Schwachstellen und wie kannst du dich davor schützen?

 

Welche typischen E-Bike-Schwachstellen gibt es?

Wer schon einmal mit einem E-Bike gefahren ist, der braucht von den Vorzügen nicht mehr überzeugt zu werden – das dynamische Fahrgefühl ist unvergleichlich. Im Vergleich zu einem Fahrrad, das ausschließlich mit Muskelschmalz betrieben wird, ist das E-Bike noch eine junge Entwicklung. 

Und wie bei jeder neuen Erfindung kann es in Einzelfällen gewisse Kinderkrankheiten geben. Die typischen E-Bike-Schwachstellen solltest du kennen. So bist du sensibilisiert und kannst bei Problemen frühzeitig reagieren – bevor es zu einer Panne kommt.

In der Schadensdatenbank des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.) findest du aufschlussreiche Hinweise auf verbreitete E-Bike-Schwachstellen. Besitzer von E-Bikes haben die Möglichkeit, Probleme zu melden, damit sie strukturiert ausgewertet werden können. Der ADFC kann den Herstellern wertvolle Informationen zur Weiterentwicklung ihrer Produkte geben. 

 In der Schadensdatenbank zeigen sich derzeit folgende typische Problemfelder bei E-Bikes:

  • Elektronik: Störungen des Radcomputers, des Elektromotors, der Sensoren oder der Verkabelung werden häufiger dokumentiert. Die Folge: Es kann E Bike Motor Aussetzer geben oder Dein E Bike lässt sich nicht einschalten. Die beste Vorsorge: Lass Dein Rad durchchecken, bevor der E Bike Motor Geräusche macht, die Dir das Blut in den Adern gefrieren lassen! Am besten bringst du dein Dienstrad regelmäßig zur Wartung beim Fachmann. Er kontrolliert das Elektrosystem, fĂĽhrt notwendige Software-Updates durch und kann die Sensoren vom E-Bike kalibrieren.
 
  • Rahmen: E-Bikes verfĂĽgen ĂĽber einen Elektromotor mit Akku und sind schwerer als normale Räder. Gleichzeitig versuchen die Hersteller, E-Bikes möglichst leicht zu bauen, um Radfahrern mehr Komfort zu bieten. Vereinzelt können Konstruktionsfehler zu Rissen am Rahmen fĂĽhren. Im schlimmsten Fall kann der Rahmen brechen. Beachte die deshalb die Gewichtsgrenze und ĂĽberlade Dein E-Bike nicht! Bei der regelmäßigen Wartung durch den Fachmann wird der Rahmen geprĂĽft.
 
  • Akku: Der E Bike Motor läuft nicht? Das kann auch am Akku liegen! Wenn dein Akku während der Fahrt den Geist aufgibt, ist das ärgerlich. Probleme mit dem Akku werden beim Thema E-Bike-Schwachstellen häufig genannt. Die gute Nachricht: Bei der richtigen Akku-Pflege kannst du vielen Problemen vorbeugen, denn oft sind die Schwierigkeiten hausgemacht.
 
Fahrrad Beratungsgespräch in einem Fahrradlade
Fahrrad Beratungsgespräch in einem Fahrradladen, © Shutterstock - Africa Studio

Tipps zum richtigen Umgang mit dem E-Bike-Akku

  • Ă–fter aufladen: Der Akku sollte nicht komplett entleert und nicht komplett aufgeladen werden. Achte darauf, dass du ihn lädst, bevor er leer gefahren ist – und nimm ihn vom Netz, bevor er komplett aufgeladen ist. Auf diese Weise musst du deinen Akku öfter laden, doch das fördert seine Haltbarkeit. Ausnahme: Bei neuen E-Bikes muss der Akku zunächst komplett aufgeladen werden, bevor er seine maximale Reichweite erreichen kann.
 
  • Vor Kälte schĂĽtzen: Vor allem im Winter braucht dein Akku mehr Aufmerksamkeit. Lässt du dein Job Bike während der Arbeit im Freien stehen, solltest du den Akku vor der Kälte schĂĽtzen. Zieh beispielsweise eine isolierende SchutzhĂĽlle ĂĽber ihn. Spezielle Akku-SchutzhĂĽllen, zum Beispiel aus Neopren, findest du im Fachhandel.
 
  • Vor Sonne schĂĽtzen: Im Sommer solltest du deinen Akku nicht der prallen Sonne aussetzen. Stell dein Bike lieber im Schatten ab.
 
  • Im Urlaub reinholen: Denk daran, dass dein Akku bei Temperaturen zwischen 10 und 40 Grad gelagert werden sollte. Bring E-Bike im Winter lieber in den Keller oder Hausflur, anstatt es drauĂźen zu lassen.
 
  • Bei Nichtnutzung aufladen: Manche E-Bike-Fahrer nutzen ihr Dienstrad bei schlechtem Winterwetter seltener. Sie ziehen zeitweilig die Bahn oder das Auto vor. Der Akku muss auch regelmäßig aufgeladen werden, wenn du dein Rad nicht nutzt. Selbst ohne Nutzung entlädt er sich, und eine vollständige Entladung (Tiefenentladung) kann dem Akku nachhaltig schaden.
 
  • Nicht kalt aufladen: Der Akku sollte bei Raumtemperatur aufgeladen werden. Hol ihn rechtzeitig ins Warme, bevor du ihn zum Aufladen anschlieĂźt.
 

 

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E-Bike-Schwachstellen versichern

Auch wenn es gewisse E-Bike-Schwachstellen gibt, muss man festhalten: E-Bikes werden heute in hochwertiger Qualität gefertigt und bereiten ihrem Fahrer in der Regel lange Zeit Freude.

Durch regelmäßige Wartungen und die richtige Akku-Pflege kannst du Problemen oft vorbeugen. Mit einem Leasing-Dienstfahrrad bist du durch den E-Bike-Leasing Schutz zusätzlich abgesichert. Bei Konstruktionsfehlern oder Materialfehlern wird dein Rad auf Kosten der Versicherung repariert. 

Typische E-Bike-Schwachstellen – wie Schäden am Elektromotor, am Akku, an der Mess-, Regel- oder Steuertechnik – werden ebenfalls abgedeckt. Unser E-Bike-Leasing Schutz leistet noch mehr: Sogar bei Schäden, die du selbst verursacht hast, springt sie für dich ein.

Im Alltagsstress kann es schnell passieren, dass man einen Fehler bei der Bedienung macht. Mit dem E-Bike-Leasing Schutz bist du nicht auf die Kulanz des Herstellers angewiesen und musst dich auch nicht mit einer fragwürdigen E-Bike Reparaturanleitung herumschlagen, um Kosten zu sparen – statt dessen kannst du dein Rad bequem bei einem Fachhändler reparieren lassen.

Bei allen Reparaturen zahlst du nur 10 Prozent der Kosten, aber nicht mehr als 100 Euro. Deine E-Bike-Versicherung ersetzt Motor-Zusatzgeräte und Reserveteile bis zu einer Höhe von 10.000 Euro. Übersteigt der Schaden an deinem E-Bike seinen Restwert, sorgt der Leasing Schutz für ein gleichwertiges E-Bike als Ersatz. Von E-Bike-Schwachstellen musst du dich nicht beeindrucken lassen.

Fazit: Bei E-Bike-Schwachstellen gelassen bleiben

Es gibt einiges, das du selbst tun kannst, um potenzielle Schwachstellen an deinem E-Bike im Auge zu behalten und Störungen vorzubeugen. Noch unbeschwerter kannst du mit deinem E-Bike zum Job radeln, wenn du den E-Bike-Leasing Schutz abgeschlossen hast. So kannst du den Fahrspaß mit deinem E-Bike in vollen Zügen genießen.

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