Rechtliches

Dienstfahrrad im Tarifvertrag

Comments (1)
  1. Avatar Horst sagt:

    Hoffen wir, dass sich da wirklich an zentraler Ebene (sprich: in den Tarifverträgen) etwas ändert.
    Bis dahin bieten die Tarifverträge nämlich eine willkommene Entschuldigung für Arbeitnehmer, die der Dienstfahrradnutzung in Wahrheit aus anderen (eher niederen) Gründen ablehnend gegenüberstehen.

    In der Firma, in der ich arbeite, werden Vorschläge zu Diensträdern z.B. offiziell mit Verweis auf den Tarifvertrag geblockt, unter vorgehaltener Hand bekommt man dann aber mit, dass eigentlich ein evtl. erhöhter Abrechnungsaufwand gescheut wird sowie die Furcht besteht, dass die Kosten für die berufsgenossenschaftliche Unfallversicherung erhöht werden könnten.

    Aus dem Grund ist etwa auch die Nutzung von Fahrrädern (auch privaten oder gemieteten) auf Dienstreisen explizit untersagt.

    Nach aussen hin will sich die Firma zwar schon ein grünes Image geben, innen stecken aber halt noch Strukturen aus dem letzten Jahrhundert.

    Und da kommt, wie schon gesagt, diese Klausel im Tarifvertrag sehr gelegen, um ohne Gesichtsverlust die “Ökos” auf ihren ja nicht ernst zu nehmenden Fahrrädern abwimmeln zu können…

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