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E Bike Gewicht – Wie schwer sind E-Bikes?

Elektrofahrräder sind moderne, umweltbewusste und fitnessfördernde Fortbewegungsmittel – doch viele Menschen fragen sich, wie schwer Pedelecs eigentlich sind und ob das E-Bike Gewicht womöglich eine Einschränkung von Fahrspaß oder Händling mit sich bringt. Alles Wichtige rund um das E-Bike Gewicht findest du hier!

Wie viel wiegt ein Elektrofahrrad?

Wie bei Fahrrädern ohne elektrischen Antrieb gibt es auch bei Elektrofahrrädern große Unterschiede beim Gewicht. Wie schwer das Bike ist, hängt unter anderem vom Hersteller, dem Modell, dem Rahmenmaterial, dem Akku und dem Motor ab. Im Durchschnitt sind Pedelecs etwa 20 bis 25 Kilogramm schwer. Es geht jedoch auch deutlich leichter oder schwerer: Ein E-Bike mit geringem Gewicht liegt bei etwa 12 Kilo, ein Lastenrad bei bis zu 40 Kilo. Hier ein Überblick über das Gewicht verschiedener E-Bike-Typen:

Übrigens: Das leichteste Elektrorad der Welt wiegt unglaubliche 6,87 Kilo. Das E-Rennrad wurde vom Dortmunder Ingenieur Dr. Dennis Freiburg entwickelt und hat sich einen Platz im Guinnessbuch der Rekorde gesichert. Der Clou: Die Elektronik wurde in der Aluminium-Trinkflasche untergebracht.

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E-Bike: Hohes Gewicht ist in der Praxis kein Problem

Gegenüber einem vergleichbaren Fahrrad ohne Motor sind Pedelecs also meist einige Kilos schwerer. Das spielt in der Praxis jedoch kaum keine Rolle: Durch die Tretunterstützung fällt das Mehrgewicht beim Fahren gar nicht auf. Es gibt nur wenige Situationen, in denen das Gewicht relevant werden kann:

Aufgepasst: Auf das Gewicht eines Elektrofahrrads zu achten ist auch aus einem anderen Grund wichtig: Das zugelassene Gesamtgewicht des Elektrorades darf – zuzüglich dem Gewicht des Pedelec-Fahrers – nicht überschritten werden. Die meisten Räder haben eine Gewichtszulassung von 120 bis 130 Kilo. Schlägt das Elektrorad also mit 20 Kilo zu Buche, darf der Fahrer inklusive Gepäck nicht mehr als 100 beziehungsweise 110 Kilo schwer sein.

Welchen Einfluss haben Akku und Antrieb auf das E-Bike Gewicht?

Der Gewichtsunterschied zwischen einem nicht-elektrischen Fahrrad und einem Pedelec oder S-Pedelec wird vor allem durch die elektrischen Komponenten verursacht. Der E-Bike Motor und der E-Bike Akku bringen zusammen schnell sechs bis zehn Kilogramm auf die Waage. Aber auch hier gibt es Unterschiede.

Weitere Einflüsse auf das E-Bike Gewicht

Auch andere Faktoren haben eine Auswirkung darauf, wie schwer ein Elektrofahrrad ist. Dazu gehören:

6 Tipps zum Umgang mit schweren E-Bikes

Mit ein paar Tipps lassen sich selbst schwere Elektroräder im Alltag gut händeln:

  1. Akku abnehmen: Beim Transport kannst du den Akku abnehmen und einzeln tragen. Das E-Bike Gewicht mit oder ohne Akku unterscheidet sich oft spürbar.
  2. Tragetechnik: Am Besten trägst du dein Fahrrad mit geradem Rücken und elastischen Knien.
  3. Schiebehilfe: Viele Pedelecs haben eine Schiebehilfefunktion, mit der man Treppen leichter meistert.
  4. Tragegriff: Im Fahrradhandel gibt es spezielle Tragegriffe für den Fahrradrahmen. Sie helfen dabei, das Rad ausbalanciert zu tragen.
  5. Laderampe: Für Fahrradträger am Auto ist eine Laderampe praktisch. Für Wohnmobile, deren Radträger meist höher montiert ist, gibt es elektrische Bike-Lifts.
  6. Probefahren: Um ein Gefühl für das Händling zu bekommen ist es hilfreich, beim Händler einige Räder Probe zu fahren und einen E-Bike Gewichts-Vergleich zwischen den Modellen vorzunehmen.

Fazit: Was ist das Minimalgewicht eines E-Bikes?

Das Minimalgewicht eines Elektrofahrrades liegt bei etwa 12 Kilogramm. Damit sind leichte E-Bikes kaum schwerer als ein durchschnittliches nicht-elektrisches Fahrrad. Normale Elektrofahrräder bringen etwa 20 bis 25 Kilo auf die Waage, viele Hersteller bieten mittlerweile jedoch auch E-Bikes mit einem Gewicht unter 20 Kilo an. Das Mehrgewicht kommt in der Praxis durch die Tretunterstützung für den Fahrer kaum zum Tragen und mit den richtigen Tipps lassen sich auch schwere Elektroräder gut händeln.

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